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Veranstaltungen

Fortbildung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter

Fortbildungsmodule für Praxisanleiterinnen/Praxisanleiter in der stationären Altenpflege - Ethik in der generalisierten Ausbildung kompetent vermitteln

Mit dem Pflegeberufegesetz vom 17. Juni 2017 wurde die generalisierte Pflegeausbildung eingeführt. Zur Ausbildung gehört eine enge Betreuung in Form einer Praxisanleitung für die PflegeschülerInnen. Ethik wird dabei einen hohen Stellenwert haben. Entsprechende Bedeutung bekommt die Praxisanleitung zu ethischen Fragestellungen. Die theoretischen Anforderungen im Fach Pflegeethik sind sehr umfangreich und die Praxisanleiterinnen und Pflegeanleiter werden nicht selbstverständlich auf dem Stand des erweiterten Curriculums sein. Das Frankfurter Ethiknetzwerk e.V. Ethik in stationären Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen möchte mit dieser Fortbildungsreihe Unterstützung leisten.

05.November 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul I: Ethische Probleme in der Praxis erkennen
  • In diesem Modul sollen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter verschiedene Methoden kennenlernen, um den Unterschied von Moral und Ethik zu verstehen und vermitteln zu können.
  • Anhand von Fallbeispielen aus der Alltagspraxis soll dieses Wissen um die Bedeutung einer ethischen Reflexion eigener Wertvorstellungen vertieft und angewendet werden.
  • Die Inhalte des Seminars eignen sich dazu, ethische Problemlagen beispielsweise in Übergabegesprächen thematisieren zu können.
06.November 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul II: Ethische Probleme lösen
  • In diesem Modul soll erarbeitet werden, wie ethische Probleme, die im Alltag der stationären Altenpflege auftreten, gelöst werden können. Dazu bedarf es eines „ethischen Werkzeugkoffers“ (ethische Grundbegriffe/Prinzipien, wie Autonomie, Fürsorge, Nicht-Schaden und Gerechtigkeit).
  • Für die Vermittlung der ethischen Problemlösungskompetenzen bedarf es darüber hinaus auch eines „didaktischen Werkzeugkoffers“.
  • Anhand von Fallsituationen aus der alltäglichen Praxis der stationären Altenpflege, etwa der Strukturierten Informationssammlung (SIS), wird bearbeitet, wie Pflegekräfte einen Zugang zu dem erreichen, was für den jeweiligen Bewohner oder die jeweilige Bewohnerin „Wohl“ bedeutet. Dabei wird auf die Aspekte des geäußerten, des mutmaßlichen und des natürlichen Willens eingegangen.
  • Die eigene Erarbeitung ethisch relevanter Aspekte in der Pflegepraxis ist modellhaft für die pflegepädagogische Arbeit der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter mit den Auszubildenden in den stationären Altenpflegeeinrichtungen.
12.November 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul III: Themen der Organisationsethik in der stationären Altenpflege bearbeiten und vermitteln
  • Im Zentrum dieses Moduls steht die Bearbeitung der Frage, wie man in einer Einrichtung strukturell mit ethischen Problemen umgehen sollte. Wie wird ein ethisches Problem erkannt? Wie sollte das ethische Problem dokumentiert werden? Wie kann es kommuniziert werden?
  • Es soll im Rahmen dieses Moduls eine Einführung in die Grundbegriffe der Organisationsethik gegeben werden.
  • Den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern sollen Methoden an die Hand gegeben werden, wie ethische Probleme innerhalb der Einrichtung adressiert werden können. Exemplarisch kann dies anhand des Aspekts einer gelingenden Fehlerkultur aufgezeigt werden.
  • Gemeinsame Überlegungen, wie Auszubildende an eine gelingende Fehler- und Ethikkultur herangeführt werden können, sind Teil dieses Moduls.
13.November 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul IV: Fehlerkultur als Thema der Organisationsethik
  • Im Mittelpunkt dieses Moduls steht der professionelle Umgang mit Fehlern im Pflegealltag als ethisch relevante Situationen. Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, wie Fehler im Kontext geltender Regeln, fachlicher Standards und beruflicher Erwartungen entstehen und eingeordnet werden können.
  • Dabei wird der Blick sowohl auf individuelles Handeln als auch auf die Rahmenbedingungen des pflegerischen Alltags gerichtet. Ziel ist es, typische Einflussfaktoren zu reflektieren, die das Entstehen von Fehlern begünstigen können, und daraus konstruktive Handlungsmöglichkeiten für die Praxis abzuleiten. So wird ein differenzierter Umgang mit Fehlern gefördert, der Verantwortungsbewusstsein stärkt, ohne zu stigmatisieren.
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung einer offenen, lernorientierten Fehlerkultur als Bestandteil professioneller Pflege und gelebter Ethik in der Einrichtung. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie eine solche Kultur zur Qualitätssicherung, zur Mitarbeitendenbindung und zur Bewohner*innensicherheit beitragen kann.
  • Darauf aufbauend erarbeiten die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter konkrete Ansätze, wie Auszubildende schrittweise an einen verantwortlichen und reflektierten Umgang mit Fehlern herangeführt werden können. Ziel ist es, Lernräume zu schaffen, in denen Unsicherheiten angesprochen, Erfahrungen ausgewertet und ethische Fragestellungen gemeinsam bearbeitet werden können.
Tagungsort

wird noch bekannt gegeben

Kursgebühren:

je Modul: € 160,-

Teilnehmende, die bei Einrichtungen beschäftigt sind, die Mitglied des Vereins Frankfurter Ethiknetzwerk e.V. sind, erhalten eine Ermäßigung von 50%.

Alle Module können auch einzeln gebucht werden.

Anmeldung

per Mail an: info[at]frankfurter-ethiknetzwerk[.]net

Für weitere Informationen:

Frankfurter Ethiknetzwerk e.V.
Ethik in stationären Altenpflege - und Behinderteneinrichtungen
c/o Frau Dr. Timo Sauer, Dr. Senckenbergisches Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Paul-Ehrlich-Str. 20-22, 60596 Frankfurt am Main
Mobil: 0151-412 44 413
Email: info[at]frankfurter-ethiknetzwerk[.]net
Web: www.frankfurter-ethiknetzwerk.net


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Fortbildung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter

Fortbildungsmodule für Praxisanleiterinnen/Praxisanleiter in der stationären Altenpflege - Ethik in der generalisierten Ausbildung kompetent vermitteln

01. Juni 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul III: Themen der Organisationsethik in der stationären Altenpflege bearbeiten und vermitteln
  • Im Zentrum dieses Moduls steht die Bearbeitung der Frage, wie man in einer Einrichtung strukturell mit ethischen Problemen umgehen sollte. Wie wird ein ethisches Problem erkannt? Wie sollte das ethische Problem dokumentiert werden? Wie kann es kommuniziert werden?
  • Es soll im Rahmen dieses Moduls eine Einführung in die Grundbegriffe der Organisationsethik gegeben werden.
  • Den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern sollen Methoden an die Hand gegeben werden, wie ethische Probleme innerhalb der Einrichtung adressiert werden können. Exemplarisch kann dies anhand des Aspekts einer gelingenden Fehlerkultur aufgezeigt werden.
  • Gemeinsame Überlegungen, wie Auszubildende an eine gelingende Fehler- und Ethikkultur herangeführt werden können, sind Teil dieses Moduls.

Neu:

Die Teilnehmenden des letzten Fortbildungsdurchgangs haben einen Bedarf an einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Fehler und Fehlerkultur geäußert, das nun in einem eigenständigen Modul aufgegriffen wird.

20. Mai 2026 (9.00 - 16.30 Uhr)
Modul IV: Fehlerkultur als Thema der Organisationsethik
  • Im Mittelpunkt dieses Moduls steht der professionelle Umgang mit Fehlern im Pflegealltag als ethisch relevante Situationen. Die Teilnehmenden entwickeln ein vertieftes Verständnis dafür, wie Fehler im Kontext geltender Regeln, fachlicher Standards und beruflicher Erwartungen entstehen und eingeordnet werden können.
  • Dabei wird der Blick sowohl auf individuelles Handeln als auch auf die Rahmenbedingungen des pflegerischen Alltags gerichtet. Ziel ist es, typische Einflussfaktoren zu reflektieren, die das Entstehen von Fehlern begünstigen können, und daraus konstruktive Handlungsmöglichkeiten für die Praxis abzuleiten. So wird ein differenzierter Umgang mit Fehlern gefördert, der Verantwortungsbewusstsein stärkt, ohne zu stigmatisieren.
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung einer offenen, lernorientierten Fehlerkultur als Bestandteil professioneller Pflege und gelebter Ethik in der Einrichtung. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, wie eine solche Kultur zur Qualitätssicherung, zur Mitarbeitendenbindung und zur Bewohner*innensicherheit beitragen kann.
  • Darauf aufbauend erarbeiten die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter konkrete Ansätze, wie Auszubildende schrittweise an einen verantwortlichen und reflektierten Umgang mit Fehlern herangeführt werden können. Ziel ist es, Lernräume zu schaffen, in denen Unsicherheiten angesprochen, Erfahrungen ausgewertet und ethische Fragestellungen gemeinsam bearbeitet werden können.

Auftaktveranstaltung Fortbildungsmodule für Praxisanleiter*Innen in der stationären Altenpflege - Ethik in der generalisierten Ausbildung kompetent vermitteln

11. Juli 2023 10:00 Uhr - 13:00 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt/Main, Römerberg 9 60311 Frankfurt am Main

Mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung sind für die stationären Einrichtungen der Altenpflege gleichermaßen Chancen wie auch Herausforderungen entstanden. Das Frankfurter Ethiknetzwerk hat sich in den letzten 17 Jahren mit Ihnen gemeinsam intensiv mit ethischen Fragen und Konflikten in der Pflege von Heimbewohner*innen beschäftigt. Auf diese Weise kann sich in den Einrichtungen eine Ethikkultur entwickeln, die die Bearbeitung ethischer Probleme nicht dem Zufall überlässt und nun auch der besonderen Bedeutung der Ethik in der Altenpflege im Rahmen der Pflegeausbildung Rechnung tragen kann. Die unverzichtbare Betreuung der Pflegeschüler*innen durch Praxisanleiter*innen ist einerseits eine dringliche Aufgabe der Einrichtungsleitungen und andererseits mit hohen theoretischen Anforderungen im Fach Pflegeethik verbunden. Das Ethiknetzwerk hat daher Fortbildungsmodule für Praxisanleiter*innen erarbeitet, die wir Ihnen vorstellen möchten. Bitte entnehmen Sie alle detaillierten Informationen dem beigefügten Flyer !


Assistierter Suizid – Was bedeutet dies für die Pflege?

Am Mittwoch, 5. Juni 2024, 9.00 - 13.30 Uhr fand im Franziska-Schervier-Seniorenpflegeheim (Lange Straße 10-16, 60311 Frankfurt) eine Fortbildungsveranstaltung statt zum Thema: „Assistierter Suizid – Was bedeutet dies für die Pflege?“.

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Herrn Prof. Dr. Settimio Monteverde von der Berner Fachhochschule Gesundheit und Frau Prof. Dr. Henrike Stanze von der Hochschule Bremen als ReferentInnen zu gewinnen. Das Programm und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.


Auftaktveranstaltung Fortbildungsmodule für Praxisanleiter*Innen in der stationären Altenpflege - Ethik in der generalisierten Ausbildung kompetent vermitteln

11. Juli 2023 10:00 Uhr - 13:00 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt/Main, Römerberg 9 60311 Frankfurt am Main

Mit der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung sind für die stationären Einrichtungen der Altenpflege gleichermaßen Chancen wie auch Herausforderungen entstanden. Das Frankfurter Ethiknetzwerk hat sich in den letzten 17 Jahren mit Ihnen gemeinsam intensiv mit ethischen Fragen und Konflikten in der Pflege von Heimbewohner*innen beschäftigt. Auf diese Weise kann sich in den Einrichtungen eine Ethikkultur entwickeln, die die Bearbeitung ethischer Probleme nicht dem Zufall überlässt und nun auch der besonderen Bedeutung der Ethik in der Altenpflege im Rahmen der Pflegeausbildung Rechnung tragen kann. Die unverzichtbare Betreuung der Pflegeschüler*innen durch Praxisanleiter*innen ist einerseits eine dringliche Aufgabe der Einrichtungsleitungen und andererseits mit hohen theoretischen Anforderungen im Fach Pflegeethik verbunden. Das Ethiknetzwerk hat daher Fortbildungsmodule für Praxisanleiter*innen erarbeitet, die wir Ihnen vorstellen möchten. Bitte entnehmen Sie alle detaillierten Informationen dem beigefügten Flyer !


Fachtag Frankfurter Programm „Würde im Alter“ am 21. September 2022

Am 21. September 2022, fand im Rahmen der Aktionswochen Älterwerden in Frankfurt der 1. Fachtag Frankfurter Programm „Würde im Alter“ statt. Das Frankfurter Ethiknetzwerk e.V. war dort mit einem Poster zur Dokumentation des Projekts „Praxisleitfaden für einen ethisch begründeten Umgang mit psychiatrischen Krisensituationen im Altenpflegeheim“ vertreten. Der Fachtag diente vor allem der Vernetzung der unterschiedlichen Projekte im Programm „Würde im Alter“ der Stadt Frankfurt. Im Rahmen eines Open Space bestand die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch zum Thema „Zukunftsweisende Altenhilfe in Frankfurt“ an dem sich auch die Mitglieder des Frankfurter Ethiknetzwerk e.V. intensiv beteiligten. Es wurden dabei beispielsweise Projekte zur Teilhabe im Alter, zu Möglichkeiten eines Angebots für Menschen mit besonderen Herausforderungen, zur Gesundheitsförderung von Altenheimmitarbeiterinnen und -mitarbeitern entworfen.


115. Aachener Hospizgespräch am 06./07. Mai 2022

Der Vorstand des Frankfurter Ethiknetzwerk e.V., vertreten durch Ramona Wagner und Dr. Gwendolin Wanderer stellte seine Arbeit beim 115. Aachener Hospizgespräch am 06./07. Mai 2022 im Rahmen eines Workshops vor. Die Tagung hatte das Thema: Sorgende Gemeinschaft – Wo stehen wir mit neuen Entwicklungen in der Palliativ- und Hospizversorgung heute? Der Workshops mit dem Titel: „Regionale mobile Ethikberatung – ein Zukunftsmodell auch in der Hospiz- und Palliativversorgung?“ traf auf großes Interesse bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Lesen Sie mehr in der Broschüre im PDF Format .